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Bachelorthemen

Wir untersuchen Nanopartikel und Nanomaterialien, die wir im Allgemeinen auch selbst herstellen. Als Untersuchungsverfahren benutzen wir hauptsächlich Rastersondenmethoden (Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskopie) zur geometrischen Charakterisierung und Photoelektronenspektroskopie und Rastertunnelspektroskopie zur Messung elektronischer Eigenschaften, sowie optische Spektroskopie mit sichtbarem und ultravioletten Licht. Zusätzlich wird Synchrotronstrahlung bei DELTA zur Analyse eingesetzt. Bachelorarbeiten bieten wir in den folgenden drei Projektbereichen an:

 

  1. Massenselektierte Nanopartikel auf Oberflächen: Ein Atom mehr oder weniger verändert oftmals ihre Eigenschaften! Spezielle "magische" Atom-Anzahlen mit besonderen Eigenschaften können Bausteine für zukünftige Nano-Materialien sein. Ein Grundlagen orientiertes Projekt an einer auch international einzigartigen Apparatur zur Herstellung von massenselektierten Nanopartikeln und deren Deposition auf Oberflächen bei tiefen Temperaturen. Neben der Mitarbeit bei den aufwändigen Experimenten, die in Teamarbeit mit Doktoranden und Masterarbeiten durchgeführt werden, kann man sich hier auch mit kniffligen Problemen bei der Analyse der Messdaten beschäftigen

  2. Herstellung von Nano-Materialien zur Untersuchung mit Synchrotronstrahlung: Nanopartikel werden durch Überschall-Expansion in einer Vakuumkammer in großer Menge erzeugt. Hiermit lassen sich Proben herstellen, die genügend Material beinhalten, um mit Synchrontron-Röntgenstrahlung auch bei kleinen Wirkungsquerschnitten ausreichend Signal zu erzeugen. Zum Teil extreme Herstellungsparameter ermöglichen neuartige und spannende Experimente. Je nach Zeitpunkt der Bachelorarbeit kann auch an einer Synchrotron Messwoche teilgenommen werden

  3. Experimente zum Aufbau einer Massenselektion für Cluster-Ionen: Die Apparatur, in der Nanopartikel durch Überschall-Expansion in einer Vakuumkammer in großer Menge erzeugt werden (siehe Thema 2) wird erweitert, so dass in Zukunft auch deren hoch intensiver Clusterstrahl wie in der Apparatur aus Thema 1 ionisiert und nach Masse selektiert werden kann. Da dieser Aufbau in Neuland vorstößt, werden die Einzelkomponenten (Ionisation, elektrostatische Ablenkung etc.) getrennt in Betrieb genommen und mit Testläufen charakterisiert. In dieser Arbeit kann auch die Konzeption und der Bau von neuen Apparatur-Komponenten ein wichtiger Bestandteil sein.

 

Bei Interesse bitte melden bei: Heinz Hövel, hoevel_at_physik.tu-dortmund.de, Tel.: 3521